Bayern schafft es auch allein! 

(11-11-2012 Rheinländer könnten dieses Datum kennen
Uhrzeit: 11.11 h)
 
 
Sehr geehrter Herr Scharnagel,
 
bevor ich Gelegenheit hatte Ihr Buch zu lesen, fallen mir natürlich einige Dinge ein, die man bei dem Austritt Bayerns aus der BRD und der EG bedenken könnte
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Mein Vater war am Ende des Krieges Angestellter des Reichspatentamtes in Berlin. Nachdem er zu den Fahnen geeilt wurde und aus der Gefangenschaft kam, war sein Arbeitsplatz nach München verschwunden. Die Rückkehr des Patentamtes ist nicht schwierig. Das Gebäude in  Berlin steht noch. Für das europäische Patentamt findet sich sicher ein Platz.

Das Gebäude der Allianz-Versicherung gibt es auch noch in Berlin. Die Allianz-Europazentrale außerhalb der EU? Und Siemens hat sogar einen eigenen Stadtteil in Berlin: „Siemensstadt“. Die Sachsen werden dankbar AUDI  als Autounion zurücknehmen. BMW muss seine Produkte über die Grenze schaffen, um die Türklinken anzuschrauben. Alle zusammen werden nicht das „Made in Germany“  gegen „Made in Bavaria“ eintauschen wollen. Bei soviel Wirtschaft aus Rest-Deutschland wundert man sich, dass Bayern 30 Jahre Finanzausgleich kassieren konnte.

Endlich könnte Bayern seine Rolle als führender Balkanstaat übernehmen. Als Zentralbank steht die „Hypo-Alpe-Adria“ bereit. Als Währung würde Österreich sicher auch den Begriff „Alpendollar“ verkaufen. So wurde früher der Schilling genannt.

Auch könnte es wieder die „bayrische Grenzpolizei“ geben. Vielleicht als bayrische Gebirgsmarine, wegen der vielen Seen. Wobei geklärt werden müsste, wem die Rechte an dem alten deutschen Stahlhelm gehören, den die immer getragen haben.

Herr Wowereit, als Rechtsnachfolger Preußens, wird natürlich darauf bestehen, dass Neuschwanstein übereignet wird. Schließlich ist es von den Bestechungsgeldern gebaut worden, die der „Kini“ für den Beitritt Bayerns zum deutschen Reich kassiert hat.

Bisher galt die These von Uwe Beneter: „Keiner ist blöder, als der Söder“. Da hat er zwar Frau Hardertauer und Herrn Dobrindt noch nicht gekannt, würde aber vielleicht Sie an die erste Stelle setzen. Was würde Ihr alter Sponsor Franz-Joseph dazu sagen?
 

Demnächst: Preußischer Kulturbesitz